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Neues aus dem SPD-Ortsverein


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Notunterkunft für Ukraine-Flüchtlinge steht
derzeit leer, bleibt aber im Standby-Modus

3 Fragen an Bürgermeister Eric Leiderer in seiner
Eigenschaft als Koordinator für Notunterkünfte
für Flüchtlinge in unserer Stadt.
Seit März diente die Erbighalle in Schweinheim
als Notunterkunft für die Flüchtlinge aus der
Ukraine. Seit wann wird sie nicht mehr benötigt?
„Infolge des Ukraine-Krieges und der Flüchtlingswelle
haben fast 300 Frauen, Männer und
Kinder Schutz in der Flüchtlingsunterkunft in
Schweinheim gefunden. Inzwischen konnte der
allergrößte Teil bereits in dezentralen Wohnungen
und Wohngemeinschaften untergebracht
werden. Ab dem 8. Juni ging die Halle in den
„Stand-by-Betrieb“. Hierdurch sind wir aber
auch in Zukunft innerhalb weniger Stunden in
der Lage, Menschen auf der Flucht Schutz in
der Erbighalle zu geben.“
Welcher Eindruck bleibt von der Hilfsaktion?
„Die Arbeit in der Notunterkunft hat für alle
Beteiligten eine große Herausforderung dargestellt:
Es mussten viele Dinge spontan und
kurzfristig organisiert und gewisse Arbeitsabläufe
erst entwickelt werden. Zudem erlebten
viele auch eine hohe körperliche und emotionale
Belastung in dieser Zeit, auch im privaten
Bereich. Ein großes Lob gebührt auch
den Schweinheimer*innen für das gezeigte
Verständnis und die Hilfsbereitschaft und vor
allem den vielen ehren- und hauptamtlichen
Helferinnen und Helfern.“
Die Ukraine leidet weiterhin massiv unter dem
russischen Überfall. Gibt es Anzeichen für
die Ankunft weiterer Flüchtlinge?
„Zunächst sollten wir nicht vergessen, dass
die Hilfe für die vielen Hundert Flüchtlinge aus
dem Kriegsgebiet hier vor Ort natürlich fortgesetzt
wird. Aktuell verfügen wir über keine Informationen,
dass weitere Menschen aus der
Ukraine hier ankommen. Aber wie gesagt: Wir
sind jederzeit vorbereitet – die Erbighalle befindet
sich im Standby-Modus.“

(Eric Leiderer schließt – vorerst – das Tor vor
der Notunterkunft)
Ihr SPD-Ortsverein Schweinheim –
Helmut Jäger

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