
Slipanlage an der Ebertbrücke?
Unbenommen, dass sich die FDP bei der
Standortwahl der Slipanlage gegen den Standort
Eberbrücke ausgesprochen hat, haben sich
im Nachgang zu dieser Mehrheitsentscheidung
neue Gesichtspunkte und Fragen ergeben.
Aus diesem Grund hat die FDP im Stadtrat beantragt,
dass das Thema in einer der nächsten
Plenarsitzungen nochmals beraten wird.
Die Entscheidung des Planungs- und Verkehrssenats
den Standort im Stadtteil Leider
oberhalb der Ebertbrücke zur Vorzugsvariante
zu bestimmen, hat bei den Leiderer Bürgerinnen
und Bürgern zu Unmut und zu einer kontroversen
Diskussion geführt. Im Gegensatz
zu der Diskussion um andere Standorte der
Slipanlage, zum Beispiel beim Mainwiesenweg
im Stadtteil Nilkheim, wurden die Leiderer Bürgerinnen
und Bürger weder informiert noch im
Zuge einer Ortsbegehung an den Überlegungen
beteiligt. Das ist nicht nur schade, sondern
auch eine Ungleichbehandlung, die die Stadt
nicht bestehen lassen sollte.
Aus diesem Grund hat die FDP die Durchführung
einer Bürgerversammlung der Stadt
Aschaffenburg im Stadtteil Leider zu den Planungen
der Slipanlage beantragt.
Bei der Entscheidung des Planungs- und -verkehrssenats
lag lediglich eine Kostenvorabschätzung
vor, die auf Erfahrungswerten beruhte.
Diese Kostenvorabschätzung, erscheint
uns als nicht ausreichend fundiert für eine
Entscheidungsfindung, deshalb hat die FDP
die Erstellung einer solide Kostenschätzung
unter Berücksichtigung unserer Forderung,
beantragt.
Fortsetzung folgt nächste Woche.
Karsten Klein, MdB
stadtrat@karsten-klein.de
www.aschaffenburg-stadtrat.de