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ÖDP Aschaffenburg


Diskriminierende Ampelschaltungen

In der autofreundlichen Stadt Aschaffenburg
genießt das Auto absoluten Vorrang. Alle anderen
Verkehrsteilnehmer haben das Nachsehen.
Erstes Beispiel: die Ampel an der Würzburger
Straße auf der Höhe der Fachhochschule. Obwohl
die Ringparallele stark frequentiert wird
von Studenten, Berufstätigen und v. a. Schülern,
haben Radfahrer und Fußgänger exakt
15 Sekunden Zeit, die Fahrbahn zu betreten,
bevor die Ampel wieder auf Rot schaltet. So
gelangen maximal 10 Verkehrsteilnehmer bei
Grün auf die Straße und es bleibt regelmäßig
ein großer Pulk zurück, der den Abgasen und
dem Lärm des PKW-Verkehrs ausgesetzt ist.
Verkehrswende sieht anders aus.
Zweites Beispiel: die Ampel Friedrichstraße /
Weißenburgerstraße auf der Höhe der Frohsinnstraße.
Fußgänger und Fahrradfahrer
sehen sich mit einem konstanten Ärgernis
konfrontiert. Eine Querung ist hier nur in zwei
Anläufen möglich. Denn sobald der Mittelstreifen
erreicht ist, springt die zweite Ampel auf
Rot, sodass man erneut warten muss. Verkehrswende?
Fehlanzeige.
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Aschaffenburg setzt sich für Verbesserungen
an den beiden genannten neuralgischen Punkten
ein. Die Grünphase an der Würzburger
Straße muss mindestens um weitere 15 Sekunden
verlängert werden und die Ampelschaltungen
in der Innenstadt müssen harmonisiert
werden. Wenn Rad- und Fußverkehr gefördert
werden sollen, müssen unbedingt bessere Bedingungen
geschaffen werden.
Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)
Kontakt: ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina
Dehn (katharina.dehn@kcdehn.de) u. Stadtrat
Bernhard Schmitt (info@bernhardschmitt.info).
www.oedp-ab.de

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