Parteien

ÖDP Aschaffenburg


Die Mehrheit der Bürger will ein Tempolimit auf Autobahnen und Tempo 30 innerorts. Kaum eine Maßnahme für Klima-, Arten- und Friedensschutz
ist so günstig und schnell umsetzbar.
Auf was wollen wir warten, wenn uns nicht einmal unsere brennenden Wälder und die 180
Toten im Ahrtal handeln lassen.
Deswegen rufen die ökologischen Parteien und Verbände zur – 2. Pro-Tempolimit-Kundgebung am 16.9.2022 um 17 Uhr am Theaterplatz
auf.

Bernhard Schmitt
Kontakt: ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina
Dehn (katharina.dehn@kcdehn.de) und Stadtrat
Bernhard Schmitt (info@admin

Diskriminierende Ampelschaltungen 2

Nach der Pressemitteilung vom 14.7. unter
dem Titel „Diskriminierende Ampelschaltungen“
erreichte die Ökologisch-Demokratischen
Partei (ÖDP) Aschaffenburg einige Zuschriften
aus der Bevölkerung. Das Thema Ampelschaltungen
treibt nicht wenige Fußgänger und
Radfahrer in Aschaffenburg um. So wird die
Querung der Würzburger Straße insgesamt
als äußerst unbefriedigend wahrgenommen
– sei es auf Höhe der Fachhochschule, sei
es zwischen Kneippstraße und Schoberstraße
oder an der Kreuzung zur Berliner Allee.
Nach 15 Sekunden springt die Ampel auf Rot.
Auch wenn danach noch Zeit verbleibt, bevor
der Autoverkehr Grün bekommt: Für Senioren
oder mit Einkäufen bepackte Kunden reicht die
Zeit bei weitem nicht aus, um vier Fahrspuren
inklusive Verkehrsinsel zu überqueren. Da
zudem die Grünphase aktiv per Knopfdruck
angefordert werden müssen, ergeben sich
mitunter sehr lange Wartezeiten. Die Ampel an
der Kreuzung Hanauer Straße / Münchstraße
sorgt mehr für Verwirrung bei den Fußgängern,
als dass sie hilfreich ist. Denn am Wochenende
oder in verkehrsarmen Zeiten gibt es keine
reguläre Grünphase für Fußgänger. D. h. der
Fußgänger steht erst einmal an der Ampel,
wundert sich, dass er nicht grün bekommt, bis
er versteht, dass er die Grünphase per Knopfdruck
anfordern muss.
Selbst die Innenstadt, die weitaus mehr Fußgänger
zu verzeichnen hat als die Peripherie,
bietet ein schlechtes Bild. Selbst am stark
frequentierten Überweg Erthalstraße / Agathaplatz
/ Karlstraße ist keine Grünphase für
Fußgänger vorgesehen. Grün gibt es nur per
Knopfdruck und in Verbindung mit langen Wartzeiten.
Ein besonderes Ärgernis stellt die Ampel
auf der Höhe Volkshochschule / Stadthalle
dar. Wieso hindert eine Ampel in einer Umweltstraße,
die dem Umweltverbund verpflichtet ist,
ausgerechnet Fußgänger daran, selbige Straße
zu queren? Das versteht keiner. Ich zitiere
hier aus einer Zuschrift: „Es kann nicht sein,
dass für ein paar Sekunden Zeitgewinn für den
MIV der Fußgänger, der ohnehin zeitlich benachteiligt
ist, zusätzlich so ausgebremst wird.“
Die ÖDP Aschaffenburg sieht sich auch durch
die Zuschriften in ihrem Ansinnen bestärkt,
weiterhin für Verbesserungen für bisher benachteiligte
Verkehrsteilnehmer zu kämpfen.
Wir brauchen reguläre und ausreichend lange
Grünphasen für Fußgänger und Radfahrer, um
die Verkehrswende zu stemmen.
Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)
Kontakt: ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina
Dehn (katharina.dehn@kcdehn.de) und Stadtrat
Bernhard Schmitt (info@bernhardschmitt.
info).
www.oedp-ab.de

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