
Nein, zur Schließung
von Lehrschwimmbecken

Uns wurde zur Kenntnis gebracht, dass in
der Verwaltung der Stadt entschieden wurde,
Lehrschwimmbecken wie z. B. der Comenius-
und der Hefner-Alteneck-Schule bis auf
weiteres nicht zu betreiben. Begründung: Einsparung
von Gas, wegen der Energiekrise.
Offensichtlich bedingt durch den Krieg in der
Ukraine. Aber auf Bundesebene auch selbst
verschuldet durch schwere strategische Fehlentscheidungen
der Politik in der Vergangenheit
(Abhängigkeit vom russischen Gas). Die
Schließung der Bäder erfolgte ohne Einbeziehung
der Wasserwacht, der Schulgemeinde,
von Vereinen oder dem Stadtrat.
Auf jeden Fall können wir das so nicht akzeptieren.
Schwimmkurse mussten schon während
der Corona-Krise pausieren. Schwimmen ist
für unsere Kinder und Jugendliche eine wichtige
gesunde sportliche Bestätigung und schützt
vor Gefahren. Klar ist, dass die derzeitige Situation
in Deutschland in Bezug auf Versorgung
mit Gas und Energie auch die Stadt Aschaffenburg
zwingt, Einrichtungen mit hohem Energiebzw.
Gasverbrauch zu identifizieren und ihre
Nutzung kritisch zu prüfen. Dazu wäre eine
Gesamtschau der möglichen Maßnahmen und
ihrer Einsparpotentiale sinnvoll, um dann abzuwägen
und zu priorisieren. Die Abschaltung
von Außen- und Reklamebeleuchtung wird z.
B. in Aschaffenburg nur sehr zögerlich umgesetzt.
Diese adhoc Einzelfallentscheidung,
wie die Stilllegung von Lehrschwimmbecken,
trifft die Schwächsten in unserer Gesellschaft
– nämlich unsere Kinder und Jugendlichen, die
durch diese Entscheidung wieder benachteiligt
werden.
Wir haben deshalb einen Stadtratsantrag gestellt,
damit diese – nach unserer Meinung unsoziale
Entscheidung zurückgenommen wird.
Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie uns!
KI* im Stadtrat
Jürgen Zahn und Johannes Büttner
*) unbequem aus Verantwortung
Web: www.kommunale-initiative.de
E-Mail: info@kommunale-initiative.de