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Kommunale Initiative (KI*)


„Millionengrab“ Regenüberlaufbecken
(RÜB) am Main – Teil 2!
Wer trägt die Verantwortung?

Nach Abbruch und Stopp der Bauarbeiten am RÜB konnte man ahnen, dass hier ein größerer Schaden auf die Stadt zukommt. Dass er aber so ein Ausmaß annimmt und so eindeutig ist, (laut Aussage des OB vorab ca. 5-7 Mio. Euro Mehrkosten) hat uns von der KI wirklich überrascht. Dem Fazit des Gutachters: alle hätten alles richtig gemacht – es wäre ein unvermeidbares Risiko gewesen – den Untersuchungen sei man vollständig nachgekommen – der Bauausführung wäre genüge getan – die VOB-Richtlinien und DIN-Normen wären eingehalten – das Baugrundrisiko sei schuld – können wir nicht folgen. Es hört sich so an, als wäre der vor uns liegende Schaden ein Ergebnis von Schicksal, aber nicht von beeinflussbarem Projektmanagement und Oberflächlichkeit in der Planung. Die KI hat deshalb eine klaren Fragenkatalog an den OB und das Tiefbauamt gerichtet, um die Ursachen dieses finanziellen Desasters zu klären. Obwohl mit Kriegsschutt zu rechnen war, wurde weder nach Metallteilen und Resten militärischen Gerätes noch nach Mauerresten gesucht. Nur vier Probebohrungen wurden durchgeführt und trotz Abbruch der einen Bohrung wegen „Auffüllungen“ in dem besagten Risikogebiet wurden keine negativen Schlüsse daraus gezogen. Im Vergleich dazu: Im Gebiet des neuen Kindergartens an der Ottostraße am Hauptbahnhof wurden wegen Kriegsschutts 333 (!!) Probebohrungen durchgeführt!
Wir fragen nach: Warum wurde nach diesem Abbruch der einen Rammsondierung nicht weiter sondiert? Wurde dies in den Amtsleiterbesprechungen oder speziellen Besprechungen im Rahmen des RÜB-Baus angesprochen? Wann wurde diese Entscheidung gefällt und von wem? Wir fragen konkret den Oberbürgermeister: Schon im April und Juni 2020 wurden große Probleme bei den Bohrungen dokumentiert und an die Stadt gemeldet. Warum wurde entschieden weiterzumachen? Wer hat hier Entscheidungen auf welcher Leitungsebene der Stadt getroffen? Wir müssen aus Fehlern lernen – wer daraus nicht lernt ist fehl am Platz. Fehler vermeiden heißt für uns jetzt eine gründliche Untersuchung nach institutionellen Fehlerquellen u. politischen Verantwortlichkeiten.
Gegenüber der Bürgerschaft ist die Klärung dieser Fragen wichtig!
Was meinen Sie? Schreiben Sie uns.
info@ki-ab.de ihre Stadträte der KI: Johannes Büttner und Jürgen Zahn
www.kommunale-inititive.de *)unbequem aus Verantwortung

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