Vereine

TuS 1893 Aschaffenburg – Leider e.V.


Die erfolgreichen Leiderer Rhönradturnerinnen
Carlotta Plaß (hinten) und Leni Hufnagel (vorne)
Mit einem lachenden und einem weinenden
Auge kehrten die Rhönradturnerinnen des
TuS Aschaffenburg-Leider vom Qualifikationswettkampf
zum diesjährigen Deutschlandpokal
zurück. Austragungsort war am vergangenen
Wochenende das Turnzentrum des TV 1866
Bad Tölz in Oberbayern.
Leni Hufnagel und Carlotta Plaß hatten sich
beim diesjährigen Bayernpokal im Sommer
für diesen Wettkampf qualifiziert, bei dem die
Startplätze für den diesjährigen Deutschlandpokal
in Bremen endgültig vergeben wurden.
Das allein war schon ein Erfolg für die beiden,
die jeweils noch dem jüngeren Jahrgang in der
Klasse der 15-/16-jährigen angehören.
Zunächst ging Leni Hufnagel auf die Turnfläche.
Sie konnte ihre Übung in den letzten
Trainingswochen nochmal verbessern und vor
allem in den Haltungsnoten deutlich zulegen.
Trotz eines Großabzugs bei einem sonst sicher
beherrschten Teil wurde sie für Ihre Übung mit
6,15 Punkten belohnt. Im Gesamtklassement
bedeutete das einen hervorragenden zweiten Platz.
Anschließend stieg Carlotta Plaß für die Leiderer
Farben ins Rad. Sie hatte im Vorfeld
des Wettkampfes mit ihrer Trainerin Martina
Schwaben ein neues Element eingebaut, das
den Schwierigkeitsgrad ihrer Übung deutlich
erhöhte. Leider klappte dieses neue Teil erst
im zweiten Versuch, so dass auch sie einen
Großabzug hinnehmen musste. Die 5,4 Punkte
bedeuteten Platz vier im Gesamtklassement.
Den Wettkampf gewann die ehemalige Leistungsturnerin
Julie Kocot von der TG Würzburg
mit deutlichem Vorsprung, die sich damit
mit der Münchner Turnerin Amelie Gerhardt für
den Deutschlandcup im November qualifizierte.
Carlotta Plaß und Leni Hufnagel verfehlten
die Qualifikation denkbar knapp mit dem Gesamträngen
drei und vier, die sich aus den Einzelergebnissen
vom Bayernpokal und diesem
Qualifikationswettkampf in Bad Tölz ergaben.
Trotzdem war das mitgereiste Trainer- und Betreuerteam
Martina Schwaben, Elke Hufnagel
und Melanie Kunkel, die zusätzlich noch als
Kampfrichterin agierte, stolz auf ihre talentierten
Nachwuchsturnerinnen.

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