
„Energiekrise! Was tun, wenn das Licht
ausgeht? Was benötige ich zuhause?“
Die CSU Damm hatte am 24.10.22 einen Vortrag
im Haus der Begegnung St. Josef zu diesem
Thema organisiert.
Mark Weigand, Amtsleiter der Feuerwehr
Aschaffenburg, erklärte den Anwesenden, wie
man sich auf einen möglichen Blackout vorbereiten
kann und was man im Haus haben sollte.
Eine Bevorratung von Lebensmitteln für 10
Tage erscheint derzeit nicht geboten, sinnvoll
sei jedoch für 72 Stunden einen Wasser- und
Lebensmittelvorrat sowie eine Taschenlampe
oder Kerzen greifbar zu haben. Die Wasserversorgung
sollte auch während eines Stromausfalles
durch die AVG gewährleistet sein.
Die Stadt Aschaffenburg ist gerade dabei sogenannte
Leuchttürme, Notfallmeldestellen zu
schaffen, zu denen man im Fall eines Stromausfalles
bei klinischen Notfällen gehen kann,
weil nicht nur das Licht, sondern auch das
komplette Handy- und Telefonnetz dann nicht
mehr funktionieren. Außerdem würden Notunterkünfte
geschaffen und wichtige Anlagen, wie
das Klinikum, mit Notstrom am Laufen gehalten werden.
Weiter warnte Weigand eindringlich davor
selbstgebastelte Teelichtöfen, Gasbrenner
oder gar offenes Feuer in Innenräumen einzusetzen,
da hier die Gefahr einer CO Vergiftung
oder eines Brandes sehr hoch sei.
Weitere Informationen kann man sich auf der
Homepage des bbk Bundesamt für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe herunterladen.

Am Ende der Veranstaltung waren die Anwesenden,
unter anderem auch die Bürgermeisterin
Jessica Euler, zwar beruhigt, der ein oder
andere hat aber vermutlich doch ein paar Kisten
Wasser eingelagert und sich neue Batterien
für die Taschenlampe besorgt.
Vielen Dank an Mark Weigand für den informativen
und kurzweiligen Vortrag.
Dr. Petra Koch
Ortsvorsitzende CSU Damm
damm@csuaschaffenburg.de