
Gegen den Bahnlärm:
Jetzt am Lärmaktionsplan beteiligen
Die Dämmer SPD-Stadträte fordern Aschaffenburgs
Stadtverwaltung auf, sich im Rahmen
der aktuellen Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-
Bundesamts für den Stadtteil einzusetzen.
Das berichtete Stadtrat Uwe Flaton jetzt in
der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins
Damm. Vom Bahnlärm besonders betroffen
ist das Wohngebiet nördlich der Linkstraße,
die entlang der hoch belasteten Bahnstrecke
Aschaffenburg – Hanau verläuft.
Zur Mitwirkung am Lärmaktionsplan sind neben
den Kommunen auch die Bürger aufgerufen,
wie Flaton berichtete. Ihnen steht im Internet
die Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-
schiene.de offen, die das Eisenbahn-
Bundesamt bis zum 24. April freigeschaltet hat.
Wenn die Ergebnisse dieser ersten Beteiligungsphase
ausgewertet sind, soll Ende 2023
der Entwurf eines Lärmaktionsplans veröffentlicht
werden. Zu diesem Vorschlag können sich
Bürgerinnen und Bürger in der zweiten Beteiligungsphase
erneut äußern.
Für die Menschen in den Ein- und Mehrfamilienhäusern
des Schönberg-Gebiets bedeutet
der Bahnlärm rund um die Uhr eine hohe Belastung.
Nur wenige Meter von der Wohnbebauung
entfernt, bündeln die Gleise entlang
der Linkstraße die Strecken zwischen Aschaffenburg
und Frankfurt sowie Darmstadt.
SPD Damm:
Esther Pranghofer-Weide (0160 90345231)
Uwe Flaton (0151 15500053)
Klaus Herzog (424582)
SPD Strietwald:
Karl-Heinz Stegmann (0172 6504908)

Lärm rund um die Uhr: Züge auf den Gleisen
entlang der Linkstraße.