Ehrungen und Neuwahlen beim TuS Leider
Turnusgemäß fand Ende März die Jahreshauptversammlung des TuS Leider in der Turnhalle in der Augasse statt. Auf der Tagesordnung standen die Berichte des Vorstands, der Abteilungen, Neuwahlen und die Ehrungen von Mitgliedern für ihre langjährige Treue und wegen besonderer Verdienste um den TuS.
Neuer Clubraum durch ehrenamtliches Engagement
Vorsitzender Karsten Klein gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2022, in dem z.B. in der Turnhalle durch den Einsatz ehrenamtlicher Helfer ein komplett neuer und attraktiver Clubraum entstand. Der auch als Sportraum nutzbare ehemalige Nebenraum der Gaststätte bietet den Abteilungen Raum für Treffen und Feierlichkeiten oder einfach zum Beisammensein nach dem Sport.
Sportbetrieb lässt Corona hinter sich
Insgesamt resümierten die Verantwortlichen, dass der Sportbetrieb die Pandemie zwischenzeitlich recht gut überstanden hat. Insbesondere erholte sich auch die Boxabteilung nach und nach. Kontaktsport dieser Art musste nahezu komplett eingestellt werden. Auch der pandemie- und demographiebedingte Rückgang der Mitgliederzahlen wurde abgemindert. Trotz 10 neuer C-Lizenz Trainer in der Fußballabteilung fehlt es in allen Abteilungen an Übungsleiterinnen und Übungsleitern oder Helfern – sei es beim (Kinder-) Turnen, Badminton oder Boxen.
Großprojekt: Energetische Sanierung
Der Verein wirtschaftete in den vergangenen Jahren gut und konnte den Sportbetrieb fördern und die Liegenschaften aufrecht erhalten und nach und nach verbessern. Dennoch stehen in der Turnhalle, wie auch auf dem Sportgelände an der Darmstädter Straße,
kostenintensive Maßnahmen zur energetischen Sanierung an. Der Vorstand kündigte ein Konzept für 2024 an.
Kontinuität im Vorstand – Ehrungen verdienter Mitglieder
Alles andere als selbstverständlich und daher besonders dankbar ist der TuS Leider, dass alle Mitglieder des Vorstands, des Ältestenrats und die Kassenprüfer sich auch für die beiden kommenden Jahre der Wiederwahl stellten und im Amt um den Vorsitzenden Karsten Klein bestätigt wurden. Mit der silbernen Ehrennadel für ihr Engagement in der Fußballabteilung wurden Manfred Schoch, Oliver Keess, Walter Wirsching und Helmut Rieger ausgezeichnet. Auszeichnungen für ihre Treue zum TuS Leider erhielten Herbert Kaup (60 Jahre), Hildegard Sauer (60), Ellen Gerber (40), Gundi Zimmer (40 Jahre), Stefan Reisert (40), Hildegard Sauer (60), Elfriede Schlappa (40), Margit Neef (40), Jakob Sawazki (25), Dietrich Sawazki (25), Christa Glaab-Hörwick (25).
Michael Zimmer
Stv. Vorsitzender




Fotos: Peter Zimmer, TuS Leider
Abt. Rhönrad
Die Rhönradabteilung des TuS AschaffenburgLeider kehrte von einem erlebnisreichen Wochenende aus Regensburg zurück, wo vom 28. April bis 1. Mai das Bayerische Landesturnfest stattfand.
Nachdem das Deutsche Turnfest in Leipzig vor zwei Jahren coronabedingt abgesagt werden musste, war die Vorfreude und Begeisterung der zahlreichen Teilnehmer umso größer. Aus allen Turnbezirken Bayerns reisten Turner und Turnerinnen der unterschiedlichen Turnsportarten an, um an Wettkämpfen und zahlreichen
Mitmachangeboten teilzunehmen.
Vom TuS Leider fuhren neun Mitglieder mit nach Regensburg. Da zeitgleich Abiturprüfungen und ein Schüleraustausch stattfanden, mussten leider einige Rhönradturnerinnen absagen.
Leni Hufnagel, Beritan Agirman und Johanna Klein nahmen an den Turnfestwettkämpfen im Rhönradturnen teil. Leider erwischte Leni keinen guten Tag und stürzte schmerzhaft bei ihrer Kürübung, so dass es im Endklassement in der Altersklasse 15/16 nur zu Platz 11 reichte. Besser lief es bei Beritan, die sich über Platz 5 (AK 13/14) freute. Leider unterlief ihr ein kleiner Patzer bei einer sonst sicher beherrschten Übung, sonst wäre sicherlich ein Platz auf dem Treppchen möglich gewesen. Turnfestneuling Johanna erreichte in der gleichen Altersklasse mit einer soliden Leistung Platz 13.
Die weiteren Tage in Regensburg verbrachten die Leiderer auf den zahlreichen Veranstaltungen, Mitmachaktionen und vor den Showbühnen. Highlights waren hier die Turnfestgala mit hochkarätigen Showacts und der „Turn-Warrior“. Auf dem Neupfarrplatz war ein Kletterparcours (in Anlehnung an die bekannte Fernsehsendung „Ninja Warrior“) aufgebaut. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer absolvierten auch Max Hufnagel, Beritan Agirman und Johanna Klein den Parcours und schlugen sich beachtlich.
Sicherlich ist der TuS Leider in zwei Jahren beim Deutschen Turnfest in Leipzig wieder dabei.
