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SPD-Stadtverband


Wir müssen aus der Geschichte lernen!
Aktion gegen Demokratiefeinde in der Herstallstraße

Am Sonntagnachmittag hat die SPD Aschaffenburg
eine Gedenkveranstaltung an den
Stolpersteinen in der Herstallstraße 39 abgehalten.
Anlass waren die Beschädigung mehrerer
Stolpersteine im Stadtgebiet vor wenigen
Wochen und die Demonstration der „Bürgerinitiative
Franken“, die gemeinsam mit Nazis, Faschisten
und Demokratiefeinden durch Aschaffenburg zog.
„Unsere Aufgabe ist es, aus der Geschichte
zu lernen und dafür zu sorgen, dass dies nie
wieder geschieht“, erklärten Dr. Sophie Peter
und Manuel Michniok. Beide reinigten die Stolpersteine
von Babette Dilsheimer, Ida Hamburger,
Max Levi, Emma Trier, Marie und Otto
Wolfsthal und gedachten anschließend in einer
Schweigeminute der Opfer des NS-Regimes.
„Wir möchten an die Opfer des Holocausts und
der Gräueltaten durch die Nazis erinnern! Gerade
heute ist es wichtig, als Zivilgesellschaft
den Nazis, Faschisten und Demokratiefeinden,
die jetzt durch Aschaffenburg marschieren, die
Stirn zu bieten! Dafür steht die SPD seit über
160 Jahren ganz in Tradition unseres damaligen
Parteivorsitzenden Otto Wels!“, erklärte
Michniok. Otto Wels hatte im März 1933 im
Reichstag zusammen mit den anderen Abgeordneten
der SPD – als einzige Partei – gegen
das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“ gestimmt
und in seiner Rede gesagt: „Freiheit
und Leben kann man uns nehmen, die Ehre
nicht!“. Dieses Zitat zierte daher das Banner,
dass einige der rund 30 Teilnehmer:innen in
der Herstallstraße hielten.
Bei den Veranstaltungen der demokratischen
Gruppen auf dem Stifts- und Theaterplatz sowie
bei unserer Veranstaltung in der Herstallstraße
zeigte die Zivilgesellschaft, dass sie ihre
Stadt keinen Fußbreit den Demokratiefeinden überlässt.

Kontakt: Manuel Michniok, SPD Stadtverband
Aschaffenburg, E-Mail: stadtverband@spdaschaffenburg.
de | Redaktion/Text: Stefanie
Dröschel, SPD Stadtverband Aschaffenburg,
E-Mail: stefanie.droeschel@spd-aschaffenburg.de

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