
85 Jahre Reichspogromnacht – Gedenken an die jüdischen Opfer des NS-Regimes
In dieser Woche jährt sich die Reichspogromnacht zum 85. Mal. Auch in Aschaffenburg wurden am 9. November 1938 jüdische Mitbürger:innen verfolgt und die Synagoge durch SA-Leute zerstört. „Heute erleben Juden in Deutschland leider immer noch Antisemitis-mus. Befeuert wird dieser zur Zeit durch den Krieg in Nahost und dem allgemeinen Rechtsruck in unserem Land. Umso wichtiger ist es, klare Kante gegen Antisemitismus und Xenophobie zu zeigen“, erklären Dr. Sophie Peter und Manuel Michniok, Vorsitzende der SPD Aschaffenburg. „Vor rund einem halben Jahr wurden in der Innenstadt Stolpersteine beschädigt. Das zeigt, dass es ebenfalls in Aschaffenburg leider Menschen gibt, die immer noch nichts aus der Geschichte gelernt haben“, stellt Dr. Sophie Peter fest. Aus diesem Grund haben am 25. Juni Mitglieder der SPD Aschaffenburg Stolpersteine in der Her-
stallstraße gereinigt und der Menschen gedacht, die Opfer des NS-Regimes geworden sind. Am 9. November finden daher in Aschaffenburg mehrere Gedenkveranstaltungen für die jüdischen Opfer in der NS-Zeit und während der Reichspogromnacht 1938 statt.

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