Viele Menschen sind an ihrem Arbeitsplatz Mobbing ausgesetzt. Sei es, dass Kollegen
hinter dem Rücken Gerüchte verbreiten, dass die Chefin wichtige Informationen vorenthält
oder jede Gelegenheit nutzt, mit fiesen Maßnahmen unter Druck zu setzen. Sei es dass
eine Kollegin fortgesetzt Nadelstiche setzt oder der Chef Gewalt androht oder gar anwendet.
Von Mobbing Betroffene leiden oft unter Selbstzweifeln, Verunsicherung und Ängsten, werden körperlich oder seelisch krank. Sich gegenseitig Rückenstärkung zu geben und ihre Erfahrungen zu teilen, dafür ist die neue Mobbing-Selbsthilfegruppe gedacht. Zum ersten Treffen am Montag, 18. März, um 17:30 Uhr im Martinushaus, Treibgasse 26, in Aschaffenburg sind alle eingeladen, die in Kindererziehungs- und Pflegeeinrichtungen arbeiten und Mobbing erfahren (haben).
Die KAB-Betriebsseelsorge, die die Mobbing-Selbsthilfegruppe anbietet, bittet um Anmeldung (Tel.: 06021 39 21 42 oder E-Mail: marcus.schuck@bistum-wuerzburg.de).
Dort gibt es auch Informationen zur neuen Selbsthilfegruppe und die Möglichkeit einer
persönlichen Konflikt- und Mobbingberatung.
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