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SPD Damm und Strietwald


Zuschuss für die Begrünung von Dach und Fassade
Wenn die Stadt Aschaffenburg demnächst die Begrünung von Dächern und Fassaden finanziell fördert, erfüllt sich damit eine lang erhobene Forderung der Dämmer SPD-Stadträte Uwe Flaton, Klaus Herzog und Esther PranghoferWeide. Der Umwelt-, Klima- und Verwaltungssenat des Stadtrats, dem alle drei angehören, hat das Thema diese Woche auf seiner Tagesordnung. Stimmt das Gremium wie erwartet dem Förderprogramm zu, übernimmt die Stadt künftig 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 1500 Euro je Gebäude für ein Gründach. Der Zuschuss für die Begrünung der Fassade soll auf 3000 Euro begrenzt sein. Wird die Dachbegrünung mit Fotovoltaik kombiniert, kommt eine gesonderte Berechnung zum Tragen. Die Förderung soll Eigentümern von privat oder gewerblich genutzten Bestands-Immobilien im Stadtgebiet einen Anreiz bieten, in Maßnahmen zur Klimaanpassung zu investieren. Der Beschlussvorschlag nennt fünf Argumente für die Begrünung von Dächern und Fassaden: Bei Hitze werden die Gebäude gekühlt und bei Kälte zusätzlich gedämmt, die Bindung von Staub und Schadstoffen durch die Bepflanzung verbessert die Luftqualität, die Tier- und die Pflanzenwelt finden neue Lebensräume, die Bindung von Regenwasser entlastet die Kanäle und schließlich wird das Wohnumfeld attraktiver und das Stadtbild aufgewertet, die Immobilie gewinnt an Wert.
SPD Damm:
Uwe Flaton (0151 15 50 00 53)
Esther Pranghofer-Weide (0160 90 34 52 31)
Klaus Herzog (42 45 82)
SPD Strietwald:
Karl-Heinz Stegmann (0172 650 49 08)

Für die Begrünung von Dächern (Foto) und Fassaden plant die Stadt Aschaffenburg ein Förderprogramm.

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