

KI fordert Konsequenzen im Klinikum!
Die KI fordert Konsequenzen für den Geschäftsführer (GF) des Klinikums Aschaffenburg- Alzenau. Den letzten Ausschlag zu dieser Forderung gab der jüngste Bericht des GF, in dem er Maßnahmen zur Senkung des Defizits des Klinikums beschreibt. Doch der Bericht lieferte kaum belastbare Informationen – ein Umstand, der nicht länger tragbar ist. Seit der GF im Amt ist, wächst das Defizit kontinuierlich – von anfänglich 10 auf nunmehr 40 Millionen Euro! Das Klinikum steht mit diesem Rekorddefizit vor einer enormen finanziellen Herausforderung. Der GF schlägt zur Lösung die Ausgliederung einer neuen Tochtergesellschaft vor, die nicht mehr an Tarifverträge gebunden wäre und unabhängig von „Einflüssen“ gewerkschaftlicher Interessensvertretung operieren soll. Eine solche Tarifflucht wurde jedoch – wie wir meinen – mit gutem Grund bereits einstimmig vom Stadtrat im Juli abgelehnt. Zudem fehlen im Bericht belastbare Zahlen zu den Kosten und Auswirkungen seiner geplanten Maßnahmen – ganz zu schweigen von Aussagen zur weiteren Defizit-Entwicklung. Besonders kritisch bewerten wir die offensichtlich fehlende Bereitschaft des Geschäftsführers, Entscheidungen des Stadtrats zu akzeptieren. Anstatt nachvollziehbare Vorschläge zu machen, präsentiert der GF mehr der im Wesen bereits abgelehnten Ideen, die das Anwachsen von Defiziten nicht stoppen konnten. Er lässt wesentliche wirtschaftliche Fragen zur Zukunft des Klinikums offen. Dies bezeichnet die KI als Missachtung des Stadtrats. Wir denken, eine Lösung für das hohe Defizit kann nur gemeinsam mit den Gewerkschaften, den Beschäftigten, der Geschäftsführung und der Politik gefunden werden. Damit sieht die KI die gegenwärtige Geschäftsführung als ungeeignet an, das Klinikum verantwortungsvoll weiterzuführen.
Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie uns unter der E-Mail info@kommunale-initiative.de
Ihr Stadtrat – Jürgen Zahn
*) unbequem aus Verantwortung