
Feierliches Hochamt zum Fest des Heiligen Hubertus in der Stiftsbasilika Aschaffenburg
Am 3. November fand in der Stiftsbasilika Aschaffenburg ein festliches Hochamt zu Ehren des Heiligen Hubertus statt, dem Schutzpatron der Jäger und Naturliebhaber. Unter der Leitung von Stiftspfarrer Heim versammelten sich zahlreiche Gläubige, um gemeinsam den besonderen Gottesdienst zu feiern, der die Verbundenheit zur Natur und zur Jagdtradition in den Vordergrund stellte. Bereits zu Beginn der Messe hieß Pfarrer Heim seinen langjährigen Jugendfreund und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Zöller herzlich willkommen und dankte ihm für die jahrelange Freundschaft und Unterstützung. In seiner Predigt nahm Stiftspfarrer Heim Bezug auf die Verantwortung jedes Einzelnen, die Umwelt und Gesellschaft bereits im Kleinen zu verbessern – etwa, indem man keine Zigarettenstummel achtlos wegwirft.
Er betonte die Bedeutung, schon bei sich selbst anzufangen, die Natur zu schützen, achtsam zu sein und Verschmutzungen zu vermeiden. Mit dieser Botschaft rief er die Anwesenden dazu auf, durch kleine, alltägliche Taten einen Beitrag zum Schutz der Schöpfung zu leisten. Musikalisch wurde die Messe auf eindrucksvolle Weise vom Parforcehorncorps Untermain begleitet. Die majestätischen Klänge der Parforcehörner verliehen dem Gottesdienst eine feierliche Atmosphäre und erinnerten an die lange Tradition der Jagdmusik, die untrennbar mit dem Heiligen Hubertus verbunden ist. Das Zusammenspiel der Instrumente, das besonders in der Basilika zur Geltung kam, erfüllte das historische Gotteshaus mit einer außergewöhnlichen Klangfülle.
In seiner Predigt nahm Stiftspfarrer Heim Bezug auf die Werte des Heiligen Hubertus: die Achtung vor der Schöpfung und die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur.
Er betonte, wie wichtig es sei, sich im Alltag für den Schutz der Umwelt einzusetzen und sorgsam mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Mit dieser Botschaft sprach er nicht nur die Jägerschaft an, sondern alle Anwesenden, die sich für den Erhalt und Schutz der Schöpfung einsetzen möchten.
Auch Michael Alfen vom Pfarrgemeinderat zeigte sich begeistert von der Messe und dem besonderen Rahmenprogramm: „Solche außergewöhnlichen Formate wie die Hubertusmesse bringen frischen Wind in die Kirche und lassen sie strahlen – das hat man auch daran gesehen, dass die Stiftskirche bis auf den letzten Platz gefüllt war.“
Das Hochamt zum Fest des Heiligen Hubertus ist in Aschaffenburg eine feste Tradition und ein bedeutsames Ereignis für die gesamte Gemeinde. Durch die besondere musikalische Gestaltung und die engagierte Botschaft von Pfarrer Heim wurde der Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis, das viele Gläubige als Ausdruck der Verbundenheit zur Natur und zur kirchlichen Gemeinschaft empfanden. Die Messe erinnerte daran, wie wertvoll das Zusammenspiel von Mensch, Musik und Natur sein kann und wie sehr es uns in der Hektik des Alltags bereichert.

(v.l. Corinna Schneider-Häcker, Wolfgang Zöller, Robin Reusch, Michael Alfen)
Robin Reusch, stellvertretender Ortsvorsitzender
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