
„Mama, dann gehen wir eben ohne Wetter raus“
So die schlagfertige Antwort einer Dreijährigen, als die Mutter ihr erklärt: „Heute ist kein Wetter zum Rausgehen.“ In den Worten des Kleinkindes steckt viel Wahrheit: Es gibt in unseren Breiten selten Wetterlagen, die es nicht erlauben, an die frische Luft zu gehen. V. a. nicht im Zeitalter der Funktionskleidung. Also: Gut anziehen und möglichst viele Alltagswege nicht mit dem vermeintlich bequemen Auto zurücklegen. Sondern? Zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf dem Roller usw. Solche Fortbewegungsmöglichkeiten schonen nicht nur die Umwelt, sondern wirken sich auch positiv auf unsere geistige und körperliche Gesundheit aus. Deshalb brauchen wir in Aschaffenburg unbedingt viel mehr Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die verkehrspolitischen Zielvorgaben müssen sich ändern: Die Idee der autogerechten Stadt ist längst nicht mehr zeitgemäß.
Katrin Bauer (Kreisschriftführerin)
Kontakt:
ÖDP-Kreisvorsitzende Katharina Dehn
(katharina.dehn@kcdehn.de) und
Stadtrat Bernhard Schmitt
(bernhard.schmitt@oedp.de).
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