
Stadtrat bringt Neuregelung des Gehwegparkens auf den Weg
Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung die Weichen für eine klare Neuregelung des Gehwegparkens gestellt. Ziel ist es, Gehwege wieder für Fußgänger freizuhalten und nur in Ausnahmefällen Gehwegparken zuzulassen. Die Regelung basiert auf dem „Karlsruher Modell“, künftig sind im Regelfall 1,8 Meter erforderlich. „Endlich kann ich mit meinem Kinderwagen auf dem Gehsteig fahren. Das ist für mich als Vater von Zwillingen und für viele andere Eltern oder ältere Menschen eine echte Erleichterung“, erklärt Stadtratsmitglied Manuel Michniok. „Aktuell erlebe ich es jeden Tag, wie Gehwege auf beiden Seiten von parkenden Autos blockiert werden. Das zwingt mich, auf die Straße auszuweichen. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel.“ Das neue Konzept sieht vor, dass das Gehwegparken nur in begründeten Fällen erlaubt bleibt. Freigegebene Bereiche sollen eindeutig markiert und beschildert werden. Straßen mit besonderen Problemen – etwa vor Schulen, Pflegeheimen oder entlang von Buslinien – haben bei der Umsetzung Priorität. Allerdings mahnt Michniok an, den Zeitplan zu beschleunigen: „Die Umsetzung ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie dauert mir noch zu lange. Besonders bei Straßen, wo der Sachverhalt klar ist und Alternativen für parkende Autos vorhanden sind, sollten wir schneller handeln können.“ Die Verwaltung wurde gebeten, Lösungen zu finden, um die Planung und Umsetzung in einfachen Fällen zu beschleunigen. Die ersten Straßenabschnitte sollen innerhalb der nächsten 24 Monate umgesetzt werden. Die Stadt plant, die Bevölkerung umfassend über die Änderungen zu informieren und eng in den Planungsprozess einzubinden.

Text und Bild: SPD Aschaffenburg
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