Vereine

Obst- und Gartenbauverein e.V. Aschaffenburg-Schweinheim


Gartenarbeiten im Februar – Monatstipp – des Obst- und Gartenbauvereins
Der Frühling naht: Ende des Monats ist schon Zeit für erste Sommerblumen-Aussaaten von Pflanzen mit langer Kulturdauer wie Zinnien oder Löwenmäulchen, vorausgesetzt sie können hell und vor allem warm kultiviert werden. Kälteunempfindliche Frühlingsblüher wie Hornveilchen oder Stiefmütterchen können schon gepflanzt werden und Balkonkästen oder Pflanzgefäße rund ums Haus schmücken. Den Komposthaufen kontrollieren. Auch wenn es zum Umsetzen vielleicht noch ein bisschen früh ist, kann er zumindest schon einmal etwas gelockert werden. Mit einer Grabgabel einstechen, so dass sich Belüftungsgänge bilden. So erwärmt er sich besser und trocknet schon etwas ab. Den Frühling ins Haus holen. Geschnittene Zweige von Felsenbirne oder Zierkirsche entwickeln sich in der Vase schnell und sorgen für erste Blütenpracht. Im Herbst gesetzte Stauden kontrollieren. Manchmal frieren die Pflanzen über den Winter hoch, so dass Teile des Topfballens herausschauen. In weichen Böden ist es meist problemlos möglich, sie wieder auf die richtige Höhe festzudrücken. Paprika in Schalen am Fenster anziehen (für Tomaten ist es noch zu früh). Sämereien überprüfen, Fehlendes noch besorgen. Restliche Wintervorräte (Wurzelgemüse, Kohl- und Blattgemüse wie Chinakohl und Zuckerhutsalat) zügig aufbrauchen. Anbaustart in Frühbeet und Kleingewächshaus. Vor dem Start ins Freiland zuerst alle Flächen, auch in angrenzenden Blumen- und Strauchbeeten, „abgrasen.“ D.h. alle Unkräuter mit Samenansatz in die Biotonne entsorgen, sonstige Pflanzenmasse darf auf den Kompost. Grüneinsaaten von den Beeten, die so bald wie möglich bestellt werden sollen, abräumen, egal ob sie nach einem milden Winter noch grün sind oder abgestorben. Grüne Pflanzen dürfen noch stehen bleiben, wenn das Beet erst ab Mai benötigt wird. Wer die abgeräumten Pflanzen ordentlich aufgereiht seitlich ablegt, kann sie später, wenn sich der Boden etwas erwärmt hat, wieder als Mulch nutzen. Wo sich zwischen Grüneinsaaten und Stauden noch Feldsalat zeigt, wird der natürlich geerntet. Feldsalat gibt es überall, wo im Frühsommer ein paar Pflanzen aufblühen und aussamen durften. Man gräbt vor Einsaaten und Pflanzungen keinesfalls tief um, besser ist eine möglichst flache Bearbeitung mit dem Rechen, notfalls mit dem Krail. Beim Winterschnitt auch Fruchtmumien entfernen, um das Infektionspotential für die Monilia-Krankheit zu verringern. Bei Mistelbefall diese unbedingt entfernen. Neuanpflanzungen auf Streuobstwiesen mit Drahthosen und Wühlmauskörben schützen. Baumscheiben von Unkraut befreien und Kompost unter die Obstgehölze ausbringen. Nistkästen für Singvögel reinigen oder neue aufhängen. Hummelnistkästen aufstellen.
Weitere Aktionen, Vortragsangebote und Termine unter:
www.ogv-schweinheim.de

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