
„Den Wald erhalten für eine gute Zukunft unserer Kinder“
Die Krisen im Wald überschlagen sich: Dürre, Borkenkäfer, Windwurf und Trockenheit setzen ihm zu. Dabei ist der Wald unverzichtbar im Kampf gegen die Klimakrise. Er schützt das Klima, fördert die biologische Vielfalt und mindert Bodenerosion. Doch wie können wir den Wald so bewirtschaften, dass er seine wertvollen Funktionen auf Dauer erfüllt? Diese Frage hat unser GRÜNER Bundestagsabgeordneter Niklas Wagener am Samstag mit Dr. Ruth Radl, Mitglied im Landesvorstand des BUND Naturschutz in Bayern, mit dem Forstwissenschaftler Ruschen Cetinköprülü und 40 Gästen diskutiert. Cetinköprülü erinnerte daran, dass sich im Mittelalter Nachhaltigkeit im Wald vor allem auf das Holz bezog. Heute konzentriere sich das Waldbild auf Lebensraum, Biotop- und Artenschutz – bei gesunden Wäldern auch auf den ökonomischen Faktor. „Die Klimakrise trifft alle Wälder“, mahnte Ruth Radl. In Bayern sei nur noch jeder zehnte Baum gesund. Erstmals werde der Wald von der Kohlenstoff-Senke zur Kohlenstoff-Quelle. Ihr Appell: „Der Wald der Zukunft muss ein Klimawald sein!“ Auch die Gäste kamen zu Wort. „Wir haben uns ja zum Debattieren getroffen und um verschiedene Ansichten zu hören“, kommentierte Niklas Wagener die lebhafte Diskussion. So ging es um Windräder im Wald und um die Notwendigkeit neuer Wald- und Jagdgesetze. „Anstatt auf Trophäen zu setzen, sollte man die Jagd im Wald als Dienst am Wald begreifen und Schonzeiten ausweiten“, forderte Wagener. Einig war man sich, dass die Forstwissenschaft gestärkt werden müsse. Nötig sei Zuversicht: „Wir müssen den Wald erhalten – für eine gute Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder!“
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Diskussion über die Zukunft des Waldes: Niklas Wagener mit Ruschen Cetinköprülü und Dr. Ruth Radl