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CSU Nilkheim / Leider informiert


Stärkerer Einsatz von Videoüberwachung in Aschaffenburg beantragt
Die CSU-Fraktion im Stadtrat hat beantragt, die Stadt Aschaffenburg solle ein Konzept zur Videoüberwachung für die öffentlichen Plätze entwickeln, die ein höheres Sicherheitsinteresse aufweisen. Videoüberwachungssysteme haben sich in vielen Städten als effektives Mittel zur Prävention und Aufklärung von Straftaten erwiesen. Hier gibt es oft eine Zusammenarbeit zwischen der Polizei, die eigene Anlagen betreibt, und der Kom-mune als Sicherheitsbehörde. In Bereichen, die bei den Sicherheitsbehörden als Brennpunkte gelten, sollen kommunale Videoüberwachungsanlagen sinnvoll als Ergänzung zu Video-überwachung und anderen Maßnahmen der Polizei eingesetzt werden können. So könnte an bestimmten Stellen in Aschaf-fenburg z.B. am Bahnhof oder an Stellen im Schöntal die Sicherheit verbessert werden. Dabei soll die Bevölkerung transparent über die geplanten Maßnahmen informiert und in den Entscheidungsprozess eingebunden werden. Nach Fertigstellung des Konzepts sollte der Stadtrat dies beraten und beschließen.
In vielen Städten Bayerns sind Videoüberwachungsanlagen erfolgreich im Einsatz. So sind im bayerischen Nach-tragshaushalt 2025 auf Initiative der Regierungskoalition 3,8 Millionen Euro zusätzliche Mittel hierfür vorgeschlagen. Videoüberwachung ist kein Allheilmittel, kann aber punktuell an neuralgischen Stellen die Sicherheit erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger stärken.
Angelica Sander, Markus Kremer, Rainer Kunkel
E-Mail: csunilkheimleider@gmx.de

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