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Bund Naturschutz


Exkursion im Naturwaldreservat Kreuzbuckel bei Bessenbach
Entdecken Sie, wie ein Wirtschaftswald sich zu einem Naturwald entwickelt! Der BN-Miltenberg lädt Sie am Samstag, den 31. Mai 2025 zu einer ca. 3 – 4-stündigen Wanderung im und um das Naturwaldreservat Kreuzbuckel östlich von Bessenbach ein. Start ist um 10:00 Uhr. Die Wanderstrecke beträgt ca. 7 km und ist mit ca. 250 Höhenmetern recht steil. Daher sind gutes Schuhwerk und Mindestkondition Voraussetzung. Der Experte Bernd Kempf (BN, FdS)* erklärt die Besonderheiten eines Naturwalds und dessen Bedeutung für den Klimaschutz und die Artenvielfalt. Im Anschluss an die Exkursion besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Einkehr im Landgasthaus Waldmichelbacher Hof in Bessenbach.
Diese Exkursion wird vom BUND Naturschutz in Zusammenarbeit mit den „Freunden des Spessarts“ veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos und exklusiv für Mitglieder des BUND Naturschutz. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich:
http://mailing.bn-miltenberg.de/f/112025-401799/
Anmeldeschluss ist ca. eine Woche vor der Exkursion. Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig alle weiteren Informationen und den genauen Treffpunkt.
*Referent: Dr. Bernd Kempf (1. Vorsitzender der Bürgerbewegung Freunde des Spessarts und Mitglied des Vorstandes BUND Naturschutz Kreisgruppe Miltenberg)

Im Mai den Rasenmäher stehen lassen
Im Mai blüht es in vielen Gärten – vorausgesetzt, der Rasenmäher bleibt stehen. Wer jetzt auf das Mähen verzichtet, schützt Insekten und Natur. Wer dem Rasen Zeit zum Wachsen gibt, der fördert Lebensraum für Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge.
Weniger Mähen spart zudem Zeit und Energie –
eine bunte, lebendige Wiese kann wachsen. Für mehr Artenvielfalt ruft der BUND Naturschutz (BN) alle Gartenliebhaber auf: Werden Sie Artenschützer, machen Sie beim mähfreien Mai mit.

Blühende Vielfalt statt Einheitsrasen
Viele Gartenbesitzer wünschen sich einen sattgrünen, kurzgeschorenen Rasen. Doch gerade im Mai lohnt es sich, die Natur machen zu lassen: Gänseblümchen, Gundermann, Vergissmeinnicht, Thymian, Schafgarbe, Löwenzahn und andere Wildkräuter blühen jetzt besonders üppig und locken zahlreiche Insekten an.
Wer seltener mäht, sorgt für mehr Artenvielfalt im eigenen Garten und unterstützt bedrohte Bestäuberarten.
Fünf gute Gründe für weniger Mähen:

  • Blühende Kräuter bieten Nahrung für Bienen und Schmetterlinge.
  • Der Boden bleibt feuchter und widerstandsfähiger gegen Trockenheit.
  • Seltener Mähen spart Zeit und Energie.
  • Wildkräuter fördern die Bodenqualität und locken Vögel an.
  • Ein Kräuterrasen ist pflegeleicht und ökologisch wertvoll.

Oft wachsen nektar- und pollenhaltige Wildkräuter wie Klee, Gänseblümchen, wilde Stiefmütterchen, Ehrenpreis, Margeriten oder Lichtnelken in der Wiese langsamer als Gras. Wer häufig mäht, verhindert eine Blüte dieser für Insekten wertvollen Pflanzen. Probieren Sie es doch einmal aus: Eine bewusst wilde Ecke im Garten oder ein paar ungemähte Kanten und Inseln stehen lassen.
Die Insekten werden es Ihnen danken, empfiehlt der BUND. Wichtig ist auch, mit Düngen und Gießen im Garten aufzuhören. Im Gegensatz zu gezüchteten Pflanzen aus dem Gartencenter sind Wildkräuter bestens angepasst an nährstoffarme und trockene Böden.
Wer gießt und düngt, fördert das schnelle Wachstum von Gräsern. Und Pestizide sind im insektenfreundlichen Garten sowieso tabu. Wer dauerhaft mehr Vielfalt möchte, kann gezielt einen Kräuterrasen anlegen – mit heimischen Wildblumen und -kräutern, die wenig Pflege brauchen und das ganze Jahr über für Farbtupfer sorgen.
Mehr Infos:
https://www.bund.net/bund-tipps/

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