Aschaffenburg – Spaziergang durch das bayerische Nizza
Es handelt sich um ein Buch mit schönen Aufnahmen von Aschaffenburg, die sowohl für Neubürger, als auch für eingesessene „Ascheberger“ interessant sein können. Durch neuere Forschungen hat sich zwar herausgestellt, dass der Text teilweise fehlerhaft ist.
So stimmt zum Beispiel die allgemein verbreitete Behauptung nicht, dass König Ludwig I. von Bayern Aschaffenburg als „Mein Bayerisches Nizza“ bezeichnet hat.
Aschaffenburg fiel auch nicht nach dem Wiener Kongreß, sondern schon vorher an Bayern. Auch zu der wohl bekanntesten Aschaffenburger Gaststätte, dem „Schlappeseppel“ steht eine falsche Tatsache im Buch.
Es ist nicht das älteste Gasthaus der Stadt, und auch die frühere Brauerei war nicht die älteste Aschaffenburgs; das propagierte angebliche Gründungsjahr 1631 ist eine Erfindung der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Doch außer für sehr geschichtsbewusste Leser sind diese Tatsachen nicht so wichtig.
König Ludwig hatte im 19. Jahrhundert wegen des milden Klimas die Stadt zur Sommerresidenz auserkoren und das Pompejanum bauen lassen. Doch hat die Stadt weitaus mehr zu bieten als die klimabedingte üppige Vegetation. Sie ist Kultur- und Hochschulstadt und das Tor zum Spessart. Die Türme von Schloss Johannisburg sind weithin sichtbar und locken jedes Jahr Touristen aus aller Welt an. Doch auch die Einheimischen leben gern in der Stadt am Main, der immer wieder eine hohe Lebensqualität bescheinigt wird. Aschaffenburg ist mehr als einen Besuch wert. Das Buch lädt ein auf einen Spaziergang durch das „Bayerische Nizza“. Sämtliche Bilder des Buches sind mit ausführlichen und informativen Texten versehen, die jeweils ins Englische und Französische übersetzt sind.
In unserer Bücherei finden Sie noch weitere heimatkundliche Bücher, zu den gewohnten Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 16.00 bis 18.00 Uhr und wie gewohnt weiterhin bei kostenloser Ausleihe.
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