
Ideen für das Aschaffenburg der Zukunft
Das Büro Umbaustadt aus Berlin hat 52 Maßnahmen zur Entwicklung der Stadt Aschaffenburg formuliert. Grundlage hierfür waren auch mehrere Veranstaltungen, Infostände und Spaziergänge in der Stadt, in denen Bürger ihre Vorstellungen vom Aschaffenburg der Zukunft zusammengetragen haben. Vor allem die Themen Verkehr und Umwelt wurden besonders häufig genannt. Im Stadtrat wurde nun über dieses Gutachten beraten. ISEK, so der Name des Konzepts, steht für Integriertes Städte-bauliches Entwicklungskonzept. Das Kon-zept wurde bereits vor 15 Jahren schon einmal in Auftrag gegeben und da sich in dieser Zeit sehr viel verändert hat, wurde nun eine neue Ideensammlung beauftragt. 103 Seiten lang ist sie geworden. Aus den Gesprächen mit den Bürgern wurden 52 Maßnahmen formuliert, die priorisiert angepackt werden sollen. Darunter sind Ideen für das Scharfeck und den Freihofsplatz, das Bahnhofsumfeld und die Badergasse. Die Ideen sind generell nicht immer als ganz konkret zu sehen, sondern sollen als Grundlage für die Planungen der Zukunft dienen. Auch sollen die Ideen nicht sofort alle umge-setzt werden, denn vieles erfordert auch Zeit, finanzielle Mittel und Anstrengungen. Aber da die Stadt sich entwickeln und an ihrer Attraktivität arbeiten muss, benötigt sie auch Grundlagen und kann hierfür auf diese Planungen zurückgreifen. So wurde beispielsweise aus dem letzten Gutachten das offene Schöntal realisiert. Wichtig für die Politik ist es, die einzelnen Pläne in ein ganzheitliches städtebauliches Konzept zu integrieren und die Ideen auch danach zu bewerten. Über die Umsetzung der einzelnen Maß-nahmen muss jeweils intensiv beraten und entschieden werden.
Angelica Sander, Markus Kremer
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