
Nahverkehrsplan:
Wir GRÜNE vermissen die Verkehrswende
Auch wenn es einige kleine Verbesserungen gibt: Unsere GRÜNE Stadtratsfraktion vermisst in der Fortschreibung des Nahverkehrsplans für die Region Bayerischer Untermain Ideen für die nötige Verkehrswende. „Nur der Hinweis auf das Regionale Mobilitäts- und Siedlungsgutachten 2035, das eine enorme Stärkung des ÖPNV vorsieht, reicht nicht aus,“ kritisierte unser Fraktionsvorsitzender Thomas Giegerich in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Verkehrssenats. Um die genannten Ziele zu erreichen, müsse etwas getan werden – was bisher nicht geschehen sei.
Thomas Giegerich, Mitglied im regionalen Amina-Beirat, nannte mehrere Beispiele, weshalb wir GRÜNE den Nahverkehrsplan ablehnen. Enttäuschend sei es, dass der Abend- und Wochenendverkehr nicht verbessert werde.
Für uns GRÜNE sei nicht nachvollziehbar, warum man auch künftig nach dem Besuch im Stadttheater, in der Stadthalle, im Colos-Saal oder Hofgarten nicht mit dem Bus in seinen Stadtteil komme. Während in anderen Städten – zum Beispiel Hanau oder Bamberg – die Busse auch an den Wochenenden nahezu ähnlich wie unter der Woche fahren, sei dies bei uns nicht möglich. Giegerich: „Die Frage nach dem Warum wird aber nicht beantwortet.“
Und: Derzeit seien die Hauptverkehrszeiten von 6 bis 9 Uhr und 16 bis 20.30 Uhr festgelegt – mit entsprechend häufigerem Angebot. Künftig indes nur noch von 6 bis 8 und 16 bis 19 Uhr. Das könne zur Folge haben, dass nach einer Neuausschreibung das Angebot verringert wird. „Nur eine kleine Änderung, aber womöglich mit großen Auswirkungen“, so Thomas Giegerich. Neue Fahrgäste würden damit nicht gewonnen.

Foto: Grüne
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Gabriele Fleckenstein
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