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WSV Aschaffenburg


WSV Aschaffenburg stellt Vorstand neu auf –
Lindenbaum als besonderes Zeichen des Dankes und der Wertschätzung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des WSV Aschaffenburg stand ganz im Zeichen des Umbruchs: Gleich fünf Vorstandsmitglieder verabschiedeten sich aus ihren Ämtern – verbunden mit großem Dank für ihr ehrenamtliches Engagement.
Allen voran Tanja Eschmann, die den Verein zwölf Jahre lang als 1. Vorsitzende leitete. Bereits zuvor war sie als Jugendwartin und 2. Vorsitzende aktiv und hatte zuletzt auch kommissarisch die Leitung der Skiabteilung inne. Auch Sabine Schürmer kandidierte nach zwölf Jahren nicht mehr als 2. Vorsitzende. Die Brüder Steffen und Christian Kunkel (Technik) sowie Katharina Weber (Schriftführung) traten bei den turnusmäßigen Neuwahlen ebenfalls nicht erneut an.
Als Zeichen besonderer Wertschätzung wurde dem scheidenden Vorstand eine Winterlinde überreicht, die als lebendiges Symbol des Dankes auf der vereinseigenen Anlage gepflanzt werden soll. Eine Gedenktafel wird künftig an das Wirken des Vorstands von 2013 bis 2025 erinnern.
Für die kommenden drei Jahre übernimmt nun Pia Heilig das Amt der 1. Vorsitzenden – als 15. Person an der Spitze des Vereins seit Gründung im Jahr 1909. Zur 2. Vorsitzenden wurde Natalia Sperling gewählt. Klaus Reitzmann, der bereits über 20 Jahre als Finanzreferent tätig ist, wurde erneut in diesem Amt bestätigt.
Neu in den Vorstand berufen wurden außerdem Ute Herzog (Mitgliederverwaltung), Maurizio Lacorte (Schriftführung) sowie Markus Wengerter (Öffentlichkeitsarbeit). Die Posten der Kassenprüfung wurden mit Sabine Sommer, Anton Seitz und Stefan Bartel neu besetzt.
Trotz einer auf nur drei Monate verkürzten Eissaison konnten im Eiskunstlauf herausragende Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften gefeiert werden: In der Kategorie Jugend Damen A gingen Gold und Bronze an Lorin Deli und Cheyenne Krüger.
Sarah Pesch verteidigte ihren Vizemeistertitel in der Meisterklasse der Damen. Gleichzeitig äußert die Abteilung große Sorge hinsichtlich der Zukunft der Eissporthalle. Aufgrund dringend notwendiger Sanierungsarbeiten ist derzeit ungewiss, ob sie in der kommenden Wintersaison wie gewohnt zur Verfügung stehen wird. Eine mögliche Schließung hätte auch massive Auswirkungen auf die Eishockeyspieler und Eisstockschützen des WSV.
Auch im Tennis blickt man auf eine ereignisreiche Saison zurück und zugleich erwartungsvoll in die Zukunft: Die Damenmannschaft sicherte sich 2024 die Vizemeisterschaft, während Sorin Vargolici bei den Stadtmeisterschaften den Einzeltitel der Herren 40B gewann.
Besonders erfreulich ist, dass der WSV in zwei Jahren zum fünften Mal Gastgeber dieses traditionsreichen Turniers sein wird.
Etwas ernüchternd fiel die Bilanz des vergangenen Skibasars aus, der wirtschaftlich nicht an die Vorjahre anknüpfen konnte. Großen Zuspruch fand aber erneut die traditionelle Skireise in die Alpen – ein Highlight, das seit Jahrzehnten viele Mitglieder begeistert.
Aufgrund der positiven Resonanz gibt es schon jetzt Anmeldungen für nächsten Winter: Im Januar 2026 geht es nach Bad Hofgastein.

Der neu gewählte Vorstand des WSV Aschaffenburg – mit frischen Ideen und neuen Impulsen für die Zukunft des Vereins: (vorne, von links nach rechts) Natalia Sperling, Pia Heilig, Ute Herzog, (hinten, von links nach rechts) Maurizio Lacorte, Klaus Reitzmann und Markus Wengerter.
Ein bleibendes Symbol des Dankes und der Wertschätzung: Der scheidende Vorstand wurde passend für den Verein mit einer Winterlinde für sein langjähriges, engagiertes Wirken geehrt: (von links nach rechts) Klaus Reitzmann, Christian Kunkel, Tanja Eschmann, Sabine Schürmer, Katharina Weber und Steffen Kunkel

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