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GRÜNE AKTUELL


In Bayern nirgends so heiß wie in Aschaffenburg
Endlich Sonnenschein, endlich Freibad-Wetter! Was viele junge und erwachsene Menschen freute, hat eine Schattenseite: Laut einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe waren in den vergangenen Tagen in keiner größeren Stadt Bayerns so viele Menschen von extremer Hitze betroffen wie wir in Aschaffenburg. Und so landete unsere Stadt mit einer Oberflächentemperatur von 36,83 Grad auf dem letzten Platz in Sachen Hitzeschutz – gefolgt von Nürnberg und Fürth. Hitze ist ein Gesundheitsproblem – vor allem für ältere Menschen und Kinder. Dies war für unsere GRÜNE Stadtratsfraktion im Oktober 2020 einer der Gründe, ein Klimaplenum zu beantragen. Wir forderten einen Bericht der Stadtverwaltung, welche Maßnahmen sie für geeignet halte, um die Folgen sommerlicher Hitzeperioden auf die Gesundheit der Bewohner in stark versiegelten Stadtgebieten – wie etwa in der Innenstadt – möglichst gering zu halten. Mittlerweile haben wir im Februar 2024 im Umwelt- und Klimasenat die Aufstellung eines 60.000 Euro teuren „Hitzeaktionsplans“ beschlossen. Die Staatsregierung unterstützt den Förderantrag mit 90 Prozent, weil Aschaffenburg – wie sich mit den aktuellen Hitzegraden bestätigt hat – in einem „klimatischen Hotspot“ liegt. Der Plan soll vor allem dem Hitzeschutz der Menschen in unserer Stadt dienen. Wir GRÜNE setzen darauf, dass die städtische Klimaanpassungsmanagerin Antonia Pfeiffer mit ihrer Arbeit Erfolg hat: Zu ihren Aufgaben gehört es, die vom Stadtrat verabschiedete Klima-Anpassungsstrategie in die Tat umzusetzen und so die Stadt auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten.

Über 30 Grad im Juni – Hitze in Aschaffenburg!

Foto: Grüne
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Gabriele Fleckenstein
Kontakt: presse@gruene-ab.de

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