Kirche

Pfarrgemeinschaft „St. Martin“


Stiftspfarrei St. Peter und Alexander
Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau
Pfarrei St. Agatha

Katholisches Pfarrbüro,
Stiftsgasse 5, 63739 Aschaffenburg
Tel. 06021-22420
stiftsbasilika.aschaffenburg@bistum-wuerzburg.de
Öffnungszeiten des Pfarrbüros:
Montag, Dienstag,
Freitag: 9.00 Uhr – 12.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 Uhr – 17.00 Uhr
Pfarrer Martin Heim, Dekan
martin.heim@bistum-wuerzburg.de

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Samstag, 7. Februar 2026 – Marien-Samstag
Kapuzinerkirche
08.00 Messfeier mit Laudes
17.00 Santo Rosario
18.00 Messfeier in italienischer Sprache
Sandkirche
09.30 Marien-Messfeier (Lat. Liturgie)
Muttergottes
18.00 Messfeier am Vorabend

Sonntag, 8. Februar 2026
Fünfter Sonntag im Jahr des Herrn
Hohes Patrozinium der Hl. Agatha
Kapuzinerkirche
08.30 Messfeier
10.30 Messfeier
Stiftsbasilika
10.30 Stiftsamt
17.00 Vesper
Sandkirche
11.00 Messfeier in polnischer Sprache
St. Agatha
18.30 Hohe Messfeier zum Patrozinium mit der schola cantorum

Montag, 9. Februar 2026 – Missa pro Papa
Für den Hl. Vater
Kapuzinerkirche
08.00 Messfeier mit Laudes
Stiftsbasilika
12.30 Messfeier

Dienstag, 10. Februar 2026 – Hl. Scholastika, Schwester Benedikts
Kapuzinerkirche
08.00 Antonius-Messfeier mit Laudes
Clemensheim
16.00 Messfeier
Sandkirche
17.00 Meditation + Anbetung

Mittwoch, 11. Februar 2026 – Gedenktag ULF in Lourdes
St. Agatha
09.30 Messfeier am Markttag
Kapuzinerkirche
18.00 Vesper
18.30 Josef-Messfeier
19.15 Rosenkranz für den Frieden, Martinushaus
19.00 Mitgliederversammlung, „St. Agatha – Kirche am Markt“

Donnerstag, 12. Februar 2026 – Hl. Benedikt von Aniane, Mönch
Brentanostift
16.00 Messfeier für Senioren
Muttergottes
18.00 Rosenkranz
Kapuzinerkirche
17.30 Vesper, Rosenkranz + Lobpreis
19.00 Messfeier

Freitag, 13. Februar 2026 – Votivtag: Heiliger Geist
Kapuzinerkirche
17.30 Eucharistische Anbetung + Vesper
18.30 Messfeier
Stiftsbasilika
18.30 Messfeier mit Komplet
Sandkirche
19.00 Messfeier in polnischer Sprache

Samstag, 14. Februar 2026
Hl. Cyrill und Hl. Methodius – Fest
Schutzpatrone Europas
Kapuzinerkirche
08.00 Messfeier mit Laudes
Sandkirche
09.30 Marien-Messfeier
Muttergottes
18.00 Wort-Gottes-Feier
St. Agatha
17.30 Marktkirche: Segnungsgottesdienst für Paare am Valentinstag
19.00 Marktkirche: Konzert am Valentinstag

Sonntag, 15. Februar 2026 – Sechster Sonntag im Jahr des Herrn
Kapuzinerkirche
08.30 Messfeier
10.30 Messfeier
Sandkirche
11.00 Messfeier in polnischer Sprache

Montag, 16. Februar 2026 – Sechste Woche im Jahr des Herrn
Kapuzinerkirche
08.00 Messfeier mit Laudes

Dienstag, 17. Februar 2026 – Hll. Sieben Gründer des Servitenordens
Kapuzinerkirche
08.00 Antonius-Messfeier mit Laudes

Mittwoch, 18. Februar 2026 – Aschermittwoch, Fast- und Abstinenztag
St. Agatha
09.30 Wort-Gottes-Feier mit Aschenkreuz
17.00 Marktkirche: Gespräch und „Aschenkreuz to go“
Kapuzinerkirche
18.30 Messfeier mit Aschenkreuz
St. Michael
18.30 Messfeier mit Aschenkreuz
Sandkirche
19.00 Messfeier mit Aschenkreuz in polnischer Sprache

Donnerstag, 19. Februar 2026 – Donnerstag nach Aschermittwoch
Muttergottes
18.00 Via Crucis – Kreuzwegmeditation
Kapuzinerkirche
18.00 Vesper und Rosenkranz
19.00 Messfeier
20.00 Eucharistische Anbetung und Heilungsgebet

Freitag, 20. Februar 2026 – Freitag nach Aschermittwoch
Kapuzinerkirche
17.15 Via Crucis – Kreuzweg und Vesper
18.30 Messfeier
Sandkirche
19.00 Messfeier und Kreuzweg-Andacht in polnischer Sprache

Samstag, 21. Februar 2026 – Samstag nach Aschermittwoch
Kapuzinerkirche
08.00 Messfeier mit Laudes
Sandkirche
09.30 Marien-Messfeier
Muttergottes
18.00 Messfeier am Vorabend

Sonntag, 22. Februar 2026 – Erster Fastensonntag „Invocabit“
Kapuzinerkirche
08.30 Messfeier
11.30 Messfeier (geänderter Beginn!)
Stiftsbasilika
10.30 Lateinisches Choralstiftsamt
17.00 Vesper in der Fastenzeit
Sandkirche
11.00 Messfeier in polnischer Sprache
St. Agatha
18.30 Messfeier am Abend

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarreiengemeinschaft St. Martin, liebe Mitchristen in der Ökumene!
Am Sonntag, 8. Februar 2026, feiern wir am Abend, um 18.30 Uhr, das Patrozinium der Hl. Agatha in ihrer Kirche am Marktplatz. Ihr „offizieller“ Termin war ja bereits der 5. Februar. Da aber ein Patrozinium ein sozusagen „sonntäglich- österliches“ Fest ist, geben wir der Hl. Agatha am Sonntag die Ehre. Die Hl. Agatha gehört zu den großen Gestalten der Kirche des 3. Jahrhunderts und sie bezeugte durch ihr grausames Martyrium den Glauben an Jesus Christus, dem sie sich geistlich als Braut vermählt wusste. Von ihrer frühen liturgischen Erwähnung und Verehrung spricht bereits der Römische Messkanon, in den sie mit den heiligen Frauen Felizitas, Perpetua, Luzia, Agnes, Caecilia und Anastasia aufgenommen wurde.
Auch heute noch genießt die Hl. Agatha auf Sizilien in ihrer Geburtsstadt Catania größte, ja schwärmerische Verehrung, die sich in volkstümlichen und heiteren Gottesdiensten und Bräuchen äußert. Im Spiegel der Schilderung der „Legenda aurea“ des Jacobus de Voragine (+ 1298 in Genua) wird zunächst der Name „Agatha“ gedeutet:
„Agatha kommt von agios, das ist heilig, und theos, das ist Gott, und soviel wie: Heilige Gottes. (…) Oder Agatha kommt von a, das heißt ohne, und geos, Erde, und theus, Gott: eine Göttin ohne Erde, das ist ohne Liebe zum Irdischen. Oder es kommt von aga, sprechend, und thau, Vollendung: eine, die vollendet und vollkommen spricht. (…) Oder es kommt von agat, das ist Knechtschaft, und thaos, oben: obere Knechtschaft; so heißt sie, weil sie sprach: ‚Die höchste Freiheit ist die Knechtschaft Gottes.‘ (…)“
Die Etymologie ihres Namens lässt auf jeden Fall noch den griechischen Hintergrund ihrer Lebenswelt erahnen, die seit dem 7. vorchristlichen Jahrhundert im Mittelmeerraum durch die Kolonialisierung, die von Griechenland ausging, in Kultur und Sprache eben griechisch geprägt war. Jacobus führt in der „Legenda aurea“ den großen Lebenskonflikt der Heiligen aus, der sich – ähnlich dem der Hl. Agnes – aus der brutalen Übergriffigkeit und maskulinen Frustriertheit des Landpflegers Quintianus entspann und in menschenverachtender Grausamkeit entlud. Die Zerstörung ihrer Weiblichkeit wird durch das Abschneiden ihrer Brüste in perfider Weise veranschaulicht. Auch heute noch zeigt die Ikonografie der Hl. Agatha die Zange als Folterwerkzeug, so auch auf der künstlerischen Darstellung der Heiligen außen an der Front und innen in der Pfarrkirche St. Agatha in der Taufkapelle.
Bereits 1184 bestätigte Papst Lucius III. dem Aschaffenburger Stift St. Peter und Alexander den Besitz der „parrochia extra muros civitatis“, also von „St. Agatha vor den Mauern“. Dass die „Legenda aurea“ in ihren Ausführungen über Agatha das heilsame Erscheinen des Hl. Petrus besonderes ausschmückt, lässt in der Namensgebung der kurz zuvor gegründeten Pfarrei die besondere innere Nähe zum Stift erkennen. Ein solches Zeugnis aus der eigenen Geschichte mag uns doch immer auch Verpflichtung sein.
Und bitten wir auch weiterin unserer liebe Patronin, die Hl. Agatha, um ihren gütigen und aufmerksamen Schutz für unsere ganze Stadt Aschaffenburg. Sant‘ Agatha, ora pro nobis!
Tempora bona veniant!
Mit herzlichen Segenswünschen!
Stiftspfarrer Martin Heim, Dekan

Bitte beachten:
Der neue Pfarrbrief mit der aktuellen Gottesdienstordnung für die Monate Februar und März 2026 liegt in unseren Pfarrkirchen aus.
Sie können den Pfarrbrief „SanktMartinAktuell“ aber auch auf unserer Homepage im Internet anschauen: www.st-martin-aschaffenburg.de
Die neue Homepage für die Initiative „St. Agatha- Kirche am Markt“ lautet:
www.marktkirche-aschaffenburg.de
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Mitfeiern!

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