
SPD unterstützt Initiative des Jugendparlaments
Der Planungssenat hat den Weg frei gemacht: Auf der Willigisbrücke wird künftig ein Teil des Geh- und Radwegs in den Farben des Regenbogens gestaltet. Damit setzt Aschaffenburg ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem Jugendparlament, das dieses Projekt mit viel Engagement angestoßen und über viele Monate hartnäckig begleitet hat.
Die von der Verwaltung vorgeschlagene Lösung auf der Grünbrücke an der Großmutterwiese konnten wir als SPD jedoch nicht unterstützen. Dieser Standort war beim Jugendparlament selbst nur an siebter Stelle priorisiert und liegt am Rand der Innenstadt. Ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt darf nicht an den Rand gedrängt werden, sondern gehört dorthin, wo es von vielen Menschen gesehen wird. Deshalb haben wir gemeinsam den Vorschlag eingebracht, den Geh- und Radweg auf beiden Seiten der Willigisbrücke mit Regenbogenfarben zu gestalten. Dieser Standort wurde vom Jugendparlament bereits auf Platz zwei vorgeschlagen und von der Verwaltung als gut umsetzbar bewertet.
„Eine Brücke verbindet Menschen – genauso wie der Regenbogen für Offenheit, Vielfalt und Zusammenhalt steht. Deshalb ist die Willigisbrücke für uns der richtige Ort für dieses wichtige Zeichen“, betonen Erich Henke und Manuel Michniok während der Sitzung.
Nachdem die Finanzierung lange ungeklärt blieb, haben wir als SPD Aschaffenburg spontan entschieden, die Kosten zu übernehmen. „An einem sichtbaren Zeichen für Respekt und ein gutes Miteinander darf ein Betrag von wenigen tausend Euro nicht scheitern. Das sollte es uns als Stadtgesellschaft wert sein“, machen Michniok und Henke in der Sitzung deutlich. Wir freuen uns, dass unser Vorschlag schließlich eine Mehrheit gefunden hat. Gemeinsam haben wir dafür gesorgt, dass das Zeichen für Vielfalt künftig dort sichtbar ist, wo es hingehört: mitten in unserer Stadt.
Text: SPD Aschaffenburg
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Neugründung innerhalb der SPD Aschaffenburg: Gewerkschaftsnahe Arbeitsgemeinschaft will Basis festigen
Aschaffenburg, 09. Juli 2026 – Auch die sommerliche Hitze konnte sie nicht aufhalten: Die Genossinnen und Genossen folgten der Einladung und kamen zur Neugründung der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeit“ (AfA) an diesem heißen Donnerstag, an dem auch der Vorstand gewählt wurde.
„Die Gründung kommt genau zur richtigen Zeit!“, meinte der frisch gewählte AfA-Vorsitzende, Nino Michniok (34), nach mehrmonatiger Vorbereitung. „Die Kompromisse, auf die sich die Bundesregierung im Moment einigt, werden unserer Gesellschaft nachhaltig schaden. Wenn bei jeder Gelegenheit am Sozialstaat gerüttelt wird, müssen wir ihn an der SPD-Basis umso mehr festigen.“
Nun wurde der sechsköpfige AfA-Vorstand aus Gewerkschafterinnen, Vertrauensleuten, Betriebs- und Personalräten gewählt. Neben akuten Themen wie Lohnfortzahlung bei Krankheit und Renteneintrittsalter, möchte sich die Arbeitsgemeinschaft auch langfristigen und lokalen Themen widmen: Betrieblicher Umgang mit KI, Sanierung der Berufsschule, Gleichberechtigung von Frauen und Inklusion am Arbeitsplatz wurden als Beispiele genannt.