
Parking Day: Mehr Raum für eine lebendige Innenstadt

und Stadtrat Manuel Michniok (vorne rechts)
Wie kann eine Innenstadt aussehen, in der mehr Platz für Menschen entsteht? Das zeigte der Parking Day in der Frohsinnstraße. Gemeinsam mit verschiedenen Organisationen und Parteien wurden Parkflächen für einen Tag anders genutzt. Kreative Stände und Aktionen machten erlebbar, was entstehen kann, wenn öffentlicher Raum nicht ausschließlich dem Autoverkehr zur Verfügung steht.
Dabei ging es nicht darum, das Auto grundsätzlich aus der Innenstadt zu verbannen. Vielmehr zeigte die Aktion, welchen Gewinn eine kluge Aufteilung des begrenzten öffentlichen Raums bringen kann. Wo Menschen gerne zu Fuß unterwegs sind, verweilen und sich begegnen, kann eine lebendige und attraktive Innenstadt entstehen.
„Eine attraktive Innenstadt lebt davon, dass Menschen gerne kommen und sich dort gerne aufhalten. Mehr Aufenthaltsqualität und ein starker Einzelhandel sind für uns keine Gegensätze. Im Gegenteil, beides kann sich gegenseitig stärken“, erklärte Stadtrat Manuel Michniok.
Auch Stadträtin Anna Christina Kaiser betonte die Chancen für die Innenstadt: „Die Frohsinnstraße hat an diesem Tag gezeigt, wie sich der Charakter einer Straße verändern kann, wenn mehr Raum zum Bummeln, Begegnen und Verweilen entsteht. Genau über solche Möglichkeiten sollten wir sprechen.“
Der Parking Day machte damit im Kleinen sichtbar, was eine kluge Verkehrspolitik bewirken kann. Straßen und Plätze sind schließlich nicht nur Verkehrsflächen, sondern auch Orte des Einkaufens, der Begegnung und des öffentlichen Lebens.
Text und Bild: SPD Aschaffenburg
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